Virtuelle Uni Schwerin
Alfons Rissberger − Strategie Consulting

 

 

Schwerin, 20. Juli 2001

P R E S S E M I T T E I L U N G

Dachorganisation der Wirtschaft begrüßt Überlegungen zur
Schaffung einer virtuellen Universität in Schwerin

"Es ist klug, wenn die Stadt Schwerin sich auf Initiative des Vorsitzenden des Multimediabeirat des Landes an einem I&K-Infrastruktur-Ideenwettbewerb des Bundeswirtschaftsministers beteiligt" erklärte heute (20.7.2001) in Schwerin das Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern, Lothar Wilken in Schwerin. "Es gibt in Deutschland keine eigenständige Universität, die komplette Studiengänge mit internationalen Abschlüssen anbietet, bei denen wesentliche Inhalte durch CBT (Computer Based Training) vermittelt werden. Das wäre eine echte Innovation."

Bemerkenswert sei, so Wilken, dass die Ideengeber hier nicht nach Landesgeldern und dauerhafter Subvention rufen, sondern das Vorhaben als unternehmerische Tätigkeit aufziehen. "Wettbewerb kann die schon deutlich in Bewegung geratene Hochschullandschaft unseres Landes weiter voranbringen. Freie Hochschulen sind zumeist erfolgreicher am Markt, schneller bei Änderungen ihrer Abläufe und passgenauer bei den Inhalten, die für die berufliche Tätigkeit genutzt werden können. Ein sehr positives Beispiel für eine sich selbst tragende private Hochschule ist die NORDAKADEMIE, die auf Initiative des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie NORDMETALL in Schleswig-Holstein als gemeinnützige Aktiengesellschaft entstanden ist. 39 Firmen sind Aktionäre, die Studenten haben Ausbildungs- oder Finanzierungsverträge mit knapp 400 Firmen aus ganz Deutschland. Vielleicht ist hier auch eine engere Zusammenarbeit denkbar" so Wilken weiter.

"Auch die aktuellen Querelen um das Landeshochschulgesetz belegen, dass der Staat nur sehr schwer seinen Einfluss auf die Hochschularbeit aufgeben möchte. Eine private Initiative kann eine Qualitätsverbesserung und eine konsequente Ausrichtung am internationalen Markt für die Ausbildung von Studenten bewirken. Schön wäre es, wenn die multimedialen Inhalte und die Kompetenzen der Hochschullehrer unserer staatlichen Hochschulen in das Konzept integriert werden können. das würde die Akzeptanz im Land sicherlich weiter steigern." so Wilken abschließend.


V.i.S.d.P. Lothar Wilken
Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Eckdrift 93, 19061 Schwerin
Telefon: 0385/6356-100, Fax: 0385/6356-151
E-Mail: info@vumv.de, Internet, www.vumv.de

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